Entwicklungsbegleitung

Was führt Sie zu uns?

 

  • Machen Sie sich Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes?
  • Hat Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt oder der Kindergarten Sie auf ein mögliches Problem in seiner Entwicklung hingewiesen?
  • Ist Ihr Kind besonders unsicher, ängstlich oder aggressiv?
  • Zeigt Ihr Kind Auffälligkeiten in seiner Bewegungsentwicklung?
  • Hat Ihr Kind wenig Interesse am Malen und Basteln? Spricht Ihr Kind nur sehr wenig oder ist es nur schwer zu verstehen
  • Fällt es Ihrem Kind sehr schwer, sich zu konzentrieren oder ist es leicht ablenkbar, unruhig und zappelig?
  • Gilt Ihre Tochter oder Ihr Sohn als Risikokind, z. B. auf Grund einer Frühgeburt?
  • Wurde Ihnen mitgeteilt, dass bei Ihrem Kind eine Behinderung vorliegt?

Wir sind für Sie da.

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-mail!

 

Unser Angebot

Entwicklungsbegleitung der Kinder

  • Die Entwicklungsbegleitung der Kinder stimmen wir mit den Eltern ab.
  • Sie kann sowohl zu Hause im vertrauten Umfeld, bei uns in der Einrichtung oder auch im Kindergarten vor Ort stattfinden. Wir begleiten die Kinder in Einzelkontakten oder in Kleingruppensituationen.

Beratung der Familien

  • Die Eltern erhalten in regelmäßigen Gesprächen Unterstützung bei der Verarbeitung ihrer Situation und der Probleme ihres Kindes.
  • Es ist uns wichtig, gemeinsam eine Zukunftsperspektive zu entwickeln.
  • Daneben besteht die Möglichkeit der Beratung über zusätzliche Entlastungs- und Therapieangebote, Rechtsansprüche usw.

Wir unterstützen Initiativen von Eltern und Familien, sich in unserer Einrichtung zu Gesprächskreisen, Selbsthilfegruppen usw. zu treffen.

Pädagogisches Grundverständnis

In unserer pädagogischen Arbeit sehen wir das Kind als „Akteur seiner Entwicklung“. Wir orientieren uns an der Eigentätigkeit und am subjektiven Erleben und Befinden des Kindes. In der Entwicklungsbegleitung stehen die Stärken und Fähigkeiten der Kinder und ihrer Familien im Mittelpunkt. Für die Situation in der Frühförderung ist es uns wichtig, dass die Umwelt eines Kindes so gestaltet wird, dass genügend Anregungen zur Bildung von Instabilität vorhanden sind, gleichzeitig aber auch die nötige Stabilität angeboten wird. Dieses Stabilitätsangebot kann vor allem durch gut durchschaubare Strukturen, klare Angebote, Wiederholungen und vor allem durch eine hohe persönliche Verlässlichkeit der Pädagogen (Vertrauen und gute Beziehung) aufgebaut werden. Für uns bedeutet das, dass wir die Entwicklungsprozesse nicht lenken und gestalten, sondern nur begleiten und anregen können. Jeder Mensch ist für uns einzigartig, und wir gehen in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern und Familien wertschätzend um. Es ist für uns selbstverständlich, verschiedene Lebenswirklichkeiten in Bezug auf Kultur, Religion, Geschlecht, Tradition, Normen und Werte zu achten und unsere Hilfe darauf abzustimmen.

Förderdiagnostik

Die Diagnostik in der heilpädagogischen Frühförderung stellt sich als Förderdiagnostik prozesshaft dar und wird laufend fortgeschrieben. Es geht in der Diagnostik neben einem allgemeinen Überblick zum aktuellen Entwicklungsstand des Kindes in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Sprache und Kognition vor allem um die sozial – emotionalen Möglichkeiten des Kindes, sein Spielverhalten, die Motivation und um seine Ausdauer und Kreativität. Die heilpädagogische Diagnostik wird in Form einer strukturierten und freien Beobachtung des Kindes durchgeführt. Durch diese Form der Beobachtung stellen die Spiel- und Interaktionsvorgaben eine Möglichkeit dar, das Kind in seiner Entwicklung und in seiner Persönlichkeit sowie mit seinen Stärken und Problemen kennenzulernen. Uns ist es wichtig, die aktuelle Situation, die Lebensgeschichte und auch die Erwartungen und Sorgen der Eltern mit in den Vordergrund zu stellen.

Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen, so zu werden, was sie sein können. (Johann Wolfgang von Goethe)